Umgang mit Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten

Nach Aussage von Herrn Schnitzler, dem Leiter des Dürener Gesundheitsamts, gilt für uns als Schule für den Umgang mit  Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten folgendes:

 

"Wer aus einem Risikogebiet kommt muss bis zum Vorliegen eines

 negativen Testergebnisses in Quarantäne. Das hat NRW per Allgemeinverfügung so bestimmt und das ist von jedem Bürger ohne weitere Aufforderung so einzuhalten. Es besteht für den Reiserückkehrer eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt. Wer einfach ohne negativen Test nicht in Quarantäne geht begeht eine Ordnungswidrigkeit (bis zu 25.000€). Für die Schule heißt das, in solchen Fällen direkt und umgehend Kind und ggf. auch die Eltern nach Hause schicken und das Gesundheitsamt bitte sofort informieren. Falls die Eltern nicht einsichtig sind bitte Ordnungsamt einschalten.

 

Mit der Vorlage der Pflichttestungen bei Ihnen wäre natürlich Druck aus der Situation, allerdings muss die Familie sich trotzdem beim Gesundheitsamt melden und den Test vorlegen.

 

Übrigens, der negative Test bei Ausreise ist nur bedingt aussagekräftig. Dieser Test sagt sehr wenig über eine Ansteckung zum Urlaubsende (letzte 3 bis 4 Tage) und praktisch nichts über eine Ansteckung während der Reise aus. Gar nicht so selten kommt es danach trotz negativer Testung doch noch zu einer Erkrankung. Infektiologisch betrachtet wäre eine Testung eine Woche nach Rückkehr (und bis dahin Quarantäne) viel sinnvoller. Die Politik in Düsseldorf hat aber anders entschieden. Für die Schulen heißt das insbesondere in der ersten Woche nach Rückkehr aus einem Risikogebiet möglichst wenige Kontakte zuzulassen."

 

Daran werden wir als Schule uns halten.

 

 

 

Nelly-Pütz-Berufskolleg

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