10 Meter lang blind – Blindenmobil und Workshops

Vom 13. – 15. September 2017 war das "Blindenmobil" der Christoffel-Blindenmission (CBM) am Nelly-Pütz-Berufskolleg.

 

Während dieser Zeit konnten sich viele Schüler für kurze Zeit in die Lage eines Menschen mit Sehbeeinträchtigung  versetzen. Das Blindenmobil simulierte in einem Erlebnisgang, wie es ist, nur 3% Sehkraft zu besitzen.

 

Außerdem konnten die Schüler unter Anleitung eines Blindenfußball-Nationalspielers und seiner Kollegin erste Erfahrungen mit dem Blindenfußball machen. Sie simulierten mit Augenbinden und Rasselbällen, wie einzelne Aufgaben bewältigt werden können. Für die Schülerinnen und Schüler war diese Erfahrung meistens sehr beeindruckend!

 

„Nach oben offen“: Gelungene Abschlussfeier – erstmals unter freiem Himmel

„Nach oben offen“: Gelungene Abschlussfeier – erstmals unter freiem Himmel
Der Blick auf die Wettervorhersagen bereitete den Organisatoren der diesjährigen Abschlussfeier im Vorfeld viel Kopfzerbrechen. Für die Location, Party-Zelte, eine mobile Bühne mit professioneller Tontechnik, die nötige Bestuhlung usw. war im Vorfeld schon bestens gesorgt worden – aber das Wetter musste unbedingt mitspielen!  Nach einer wechselhaften Woche mit Regenfällen und einer schlechten Prognose für das Wochenende wurde am Donnerstag dann doch kurzfristig entschieden: Erstmals in der Geschichte des Nelly-Pütz-Berufskollegs findet der allgemeine Teil des  Festaktes draußen auf dem Schulhof statt. Ein guter Entschluss wie sich zeigte, denn das Wetter spielte am Freitagnachmittag bis zum frühen Abend mit. So konnten die Gäste bei leicht bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen an der frischen Luft das abwechslungsreiche offizielle Programm im Vorfeld zur anschließenden Zeugnisübergabe durch die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer im Hause genießen. Erst als am Ende alle Zeugnisse in den Klassen verteilt und langsam auch die letzten, vom guten  Catering und dem aufmerksamen Service aus der Gastronomie-Abteilung  (Angela Klein, Helge Schneider, Jutta Müller, Egon Rehak, Stefan Jungbluth, Miranda Benner-Jungbluth, Viola Corres, Heide Eubisch, Gerrit van Egdom unterstützt von Schülerinnen und Schülern aus der N11 und der U11) verwöhnten Gäste und Besucher den abschließenden Stehempfang verließen, fielen dann doch noch ein paar Tropfen …


Rund 400 Schülerinnen und Schüler haben die Prüfungen bestanden
Zum Auftakt  der offiziellen Abschlussfeier moderierte Rainer Valder (SV-Lehrer und Mitorganisator dieses Schul-Events) bei  idealen Bedingungen locker und gut gelaunt durch den allgemeinen Teil des Programms. An die 1000 Gäste waren gekommen und füllten den Schulhof vor der mobilen Bühne: festlich gekleidete Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Partnern oder  Angehörigen, die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs sowie das Team aus dem Schul-Sekretariat und unsere beiden Hausmeister. In kleinen, spontanen Interviews mit verschiedenen Gästen spiegelte sich dann aber auch die Vielschichtigkeit der Gefühle bei diesem besonderen Anlass wider, denn für viele der Feiernden bringt dieser schöne Moment auch einen Abschied mit sich. Zum Beispiel für die meisten der rund 400 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen aus den verschiedenen Bildungsgängen des Nelly-Pütz-Berufskollegs. Denn für sie ist mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche der Weg in die weitere berufliche Zukunft gemäß dem Motto der diesjährigen Feier nach oben (möglichst) offen. Die diesjährige Abschluss-Bilanz des Nelly-Pütz-Berufskollegs lässt hingegen nur wenige Wünsche offen: 40 Schülerinnen und Schüler schafften die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), 109 die Fachhochschulreife, 48 junge Menschen erlangten die Fachoberschulreife mit - und 60 ohne Qualifikation, 22 absolvierten ihre Hauptschul-Abschlüsse mit der Klasse 10  und weitere 38 mit der Klasse 9, davon 20 aus der Internationalen Förderklasse. 17 Berufsabschluss-Zeugnisse wurden bei den Gestaltungstechnischen Assistenten/-innen überreicht, 15 bei den  SozialassistentInnen, 38 KinderpflegerInnen, 58 ErzieherInnen, 12 HeilerziehungspflegerInnen und 40 weitere Schülerinnen und Schüler haben ihre Berufsschulabschlüsse ebenfalls erfolgreich bestanden.

Blick zurück – nach vorn ...
Ein Moment des Abschieds ist mit der diesjährigen Abschlussfeier aber auch für diejenigen gekommen, die unser Berufskolleg mit dem Ende dieses Schuljahres verlassen: Frau Bauer aus dem Sekretariat und die beiden Kolleginnen Frau Hüser und Frau Wagner, die nach mehreren Jahrzehnten im Nelly-Pütz-Berufskolleg jetzt in den wohlverdienten (Un-) Ruhestand gehen. Dieser Vielschichtigkeit des festlichen Anlasses wurde auch die Ansprache der Schulleiterin, Frau Ellinghaus, begleitet von einer eigenen und gelungenen Diabolo-Performance gerecht. Sie unterstrich ihre guten Gedanken und Wünsche für die Zukunft ebenso gekonnt wie vielsagend mit einigen passenden Figuren und Würfen des rotierenden Diabolos. Abgerundet wurde das Programm von  tollen, z. T. auch sehr berührenden Schülerbeiträgen:  So griff Patricia Standke aus der CK 12 zweimal zum Mikrofon, um die Gäste mit ihrer Stimme zu verzaubern, ein weiteres beeindruckendes Gesangstalent zeigte sich mit Can Yalin, der sich schon bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ erfolgreich bis in die dritte Runde performt hatte und das Publikum mit einer gefühlvollen Ballade verzauberte. Dem rhythmischen Sprechgesang, dem Rap,  verschrieben hat sich eine Schülergruppe in der vergangenen Projektwoche um Daniel Korting, einem jungen Kollegen, der gemeinsam mit diesen Schülerinnen und Schülern einige Songs mit eigenen, prägnanten Texten präsentierte, die speziell für die Abschlussfeier geschrieben worden waren. Sehr berührend waren die Worte eines jungen Geflüchteten Suleijman Bakhtiar aus der BG 11 zum Ende des allgemeinen Veranstaltungsprogramms, der an dieser Stelle seinen ganz  persönlichen  Dank und seine tief empfundene Wertschätzung für seine Lehrerinnen und Lehrer zum Ausdruck brachte. Mit diesen Eindrücken und Gedanken im Kopf verteilten sich die Gäste im Anschluss in die Klassenräume, um dort ihre Zeugnisse von den Klassenlehrern/-innen überreicht zu bekommen. Ein rundum gelungenes Abschlussfest, das in dieser Form vielleicht auch künftig beibehalten werden kann und wird …


Rainer Gerber

Herzlichen Glückwunsch unserer Abiturientia 2017 des Bildungsganges Freizeitsportleiter/in mit AHR

Die Abiturientinnen und Abiturienten v.l.n.r.: Julian Ueck, Jil Frey, Elisa Steinkamp, Jana Fisch, Lea Felder, Sebastian Friße, Lennart Reufsteck, Oliver Enzensberger, Philipp Kurth, Frederik Mockel, Samantha Wutke, Fabian Schumacher, Nico Heiden, Jonas Kuckelberg, Niklas Duwe, Jan Wiltschek. Es fehlt: Jens Appelt

Wichtige organisatorische Hinweise des Sekretariats

  1. Die beantragten School&Fun-Tickets werden dieses Jahr als elektronische Tickets vom AVV per Post verschickt (siehe Info oben)!
  2. Wer sein Zeugnis noch nicht bekommen hat, kann in der Woche vom 24. – 27. Juli 2017 dieses vormittags im Büro abholen, allerdings nur, wenn alle Bücher vorher beim Klassenlehrer abgegeben worden sind. Ist dies nicht der Fall, gibt es das Zeugnis erst nach den Ferien vom Klassenlehrer.
  3. Die Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten können ebenfalls in der Woche vom 24. – 27. Juli 2017 ihr Zeugnis vormittags im Büro abholen.
    (Sofern es aus beruflichen Gründen zu diesen Zeiten nicht möglich ist, bitte telefonisch vorher mit dem Sekretariat in Verbindung setzen!)
  4. Das Sekretariat ist die ersten beiden Wochen vormittags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr zu erreichen. Ab dem 31.07. bis einschl. 18.08.2017 ist das Büro geschlossen.

NEU und ANDERS: Open-Air-ABSCHLUSSFEIER 2017

Einen Abend lang herzhaft gelacht                                     mit und über Nora Boeckler

Anlässlich des Weltfrauentages ist es inzwischen Tradition, dass im PZ unserer Schule eine Kabarettistin den voll besetzten Saal zum Lachen und Nachdenken bringt. In diesem Jahr hat Nora Boeckler mit einem äußerst unterhaltsamen Programm die Bühne gefüllt. Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Düren Frau Kenter, die den Abend als Veranstalterin koordiniert, lobte nicht nur das, was Nora, Nörle und Jackie "abfackelten", sondern auch die technische Betreuung von der angehenden Erzieherin Annika und dem betreuenden Lehrer Dr. Frassek und das Catering des Gastro-Teams. Nach dem Weltfrauentag ist vor dem Weltfrauentag und wir sind gespannt, wen wir im nächsten Jahr begrüßen dürfen.

Foto: Nancy Ebert

Nelly-Pütz auf "KURS"

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde besiegelten unsere Schulleiterin Frau Ellinghaus, Frau Krier von der IHK, Schulrat Herr Rellecke, Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Herr Lönneßen und die KURS-Koordinatorin Frau Jordan (von rechts) die Partnerschaft zwischen dem Nelly-Pütz-Berufskolleg und dem Dürener Krankenhaus.

Moderator Herr Valder bedankte sich bei Angelina Broich, Lea und Tanja Stöcker und Tim Moritz für ihren unterhaltsamen Quiz über unsere Schule und das Dürener Krankenhaus.

Im Kunstunterricht von Frau Vossen-Schilf entwarf die CK 12 diese Version der Logos unserer Schule und des Dürener Krankenhauses.

Raimund Keller, Tamara Zuraszek, Grace, Nina, Annunziata Koch, Sonja Julia und Thomas sorgten mit ihrem Improvisationstheater unter Leitung von Frau Jorsch für kurzweilige Unterhaltung.

Die Kanapees, die die Klassen BE 11/21, N 21, UJ 21/31 und TE 11 mit Frau Schneider, Frau von Egdom und Frau Müller mit viel Liebe zu Detail herstellten, ließen auch den anschließenden Sektempfang zu einem gelungenen Programmpunkt werden.

Die Klasse  N 31 versorgte die Gäste mit Hilfe von Frau Eubisch und Frau Benner professionell mit Getränken.

Projekt Jugend debattiert

Drei Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs (Fabio Emunds, Benjamin Hoven und Vincent Oleff) nahmen erfolgreich an der Hin- und Rückrunde des Regionalfinales "Jugend debattiert" teil, das am 17.02.17 am Ville-Gymnasium in Erftstadt stattfand. Zuvor hatten sie - nach einer intensiven Trainingswoche im Rahmen der Projektwoche am NPBK - die drei vorderen Plätze des Schulwettbewerbs belegt und sich hiermit für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert.

Komplettiert wurde das NPBK-Team von den Lehrern und Wettbewerbsjuroren Martina Willems, Stefan Becker, Stefan Jungbluth und dem Regionalkoordinator des Projektes Michael Reil. In den streng geregelten Debatten werden insbesondere die Gesprächsfähigkeit, die Überzeugungskraft, das Ausdrucksvermögen und die Sachkenntnis der Debattanten beurteilt.

Projektwoche und Tag der offenen Tür 2017

Die diesjährige Projektwoche findet statt von Montag, 30.01. bis Freitag, 03.02.2017.

Am Samstag, 04.02.2017, findet der Tag der offenen Tür von 10 – 15 Uhr statt.


Nelly-Pütz-Berufskolleg des Kreises Düren lädt ein zum Tag der offenen Tür, Beratungs- und Informationstag am Samstag, 4. Februar 2017

„Chancen – Leben – Lernen“, so lautet das Motto für den Tag der offenen Tür am Nelly-Pütz-Berufs-kolleg des Kreises Düren in der Zülpicher Straße 50. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr stellen sich die Bildungsgänge der Schule ihren Gästen vor.

 

Chancen ...

Im Mittelpunkt des Tages steht die persönliche und individuelle Beratung künftiger Schüler und ihrer Eltern über die Möglichkeiten, das Ausbildungsangebot des Nelly-Pütz-Berufskollegs zu nutzen: 14 verschiedene Bildungsgänge umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Sport, Ernährung und Gestaltung. Staatlich anerkannte Berufsabschlüsse können ebenso erworben werden wie qualifizierte Schulabschlüsse – vom Hauptschul- u. Realschulabschluss bis hin zum Fachabitur und zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur).

 

Leben ...

Die verschiedenen Bildungsgänge präsentieren den Besuchern im ganzen Haus ein lebendiges und vielfältiges Programm mit Aktionen, Aufführungen, Präsentationen oder Ausstellungen von und mit Lernenden und Lehrern aus den unterschiedlichen Klassen. Darauf haben sich die Schüler und das Lehrerkollegium in der vorangegangenen Projektwoche mit viel Kreativität und großem Engagement vorbereitet. Nicht zuletzt wird an diesem Tag aber auch für das leibliche Wohl gesorgt: In „Nelly´s Café“ gibt es leckeren, selbstgebackenen Kuchen und ein Mittagstisch wartet mit Nahrhaftem aus der schuleigenen Ausbildungsküche auf.

 

Lernen ...

Genauen Informationen darüber, wo, wie, wann und was man am Nelly-Pütz-Berufskolleg genau lernen kann und welche Voraussetzungen man dazu mitbringen sollte, geben die Beratungsveranstaltungen der einzelnen Bildungsgänge. Wie die allgemeine (Lern-) Atmosphäre am Nelly-Pütz-Berufskolleg so ist, davon sollen und können sich die Gäste des Tages am besten selbst ein Bild machen. Immerhin ist man im Hause stolz darauf, 2015 offiziell mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden zu sein. Und wer sich schon für einen der Bildungsgänge entschieden hat, kann die Anmeldung für das nächste Schuljahr sofort im Sekretariat erledigen.

Anmeldezeitraum

Die Anmeldezeiten für das kommende Schuljahr enden nicht, wie bislang, am 28.02., sondern wegen der Karnevalstage erst am Freitag, den 03.03.2017, um 12.00 Uhr.

 

Kooperationen: Museum Ludwig  |  Stadttheater Aachen

Außerschulischer Lernort – Museum Ludwig
Im Museum Ludwig in Köln hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der CK 21 und CK 22 der Oberstufe des Bildungsgangs Kinderpflege, am 7. und 15. Dezember 2016 die Möglichkeit, Lerninhalte in einer ganz anderen Atmosphäre als der Schule zu erschließen, diese zu vertiefen und anzuwenden.
„Picasso zurück im Museum Ludwig“ lautete das Thema für unseren Besuch. Beim Betreten konnten wir lesen, „Picasso is back.“ Wir erfuhren in der Führung, dass nach etwa einjähriger Unterbrechung nun wieder die Hauptwerke der Kölner Picasso Sammlung - der weltweit drittgrößten nach Paris und Barcelona – in einer Neupräsentation im Museum zu sehen sind.
Dieser Besuch motivierte uns sehr, zumal wir dabei jeweils eine Grundschulklasse begleiteten. Orientiert an unserer Erfahrungs- und Erlebniswelt betrachteten wir im Dialog miteinander einzelne Kunstwerke, u. a. die Arbeiten „Harlekin mit gefalteten Händen“ (1923) sowie auch „Frau mit Artischocke“ (1941), die von der großen Ausstellungstournee durch Japan beziehungsweise aus dem Museum Folkwang Essen zurückgekehrt waren. Wir gingen dabei vielen Fragen der unterschiedlichen Darstellungsweisen Picassos nach. Bei der künstlerischen Umsetzung eines Styrenedrucks zu diesen Meisterwerken unterstützten wir die Kinder und konnten so theoretische Inhalte außerhalb der Schule praxisnah und ansprechend vermitteln.
Wir lernten eine Reihe spielerischer Möglichkeiten kennen, sich mit der Kunst auseinander zu setzen, so dass uns die gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke anregen, weitere methodische Wege in Theorie und Praxis auszuprobieren.


 

Der kleine Ritter Trenk - Stadttheater Aachen
Wie in jedem Jahr besuchten wir, die Unterstufen CK 11, CK 12, CK 13 des Bildungsgangs Kinderpflege, am Dienstag, 20. Dezember 2016, das Stadttheater Aachen. Auf dem Programm in diesem Jahr zur Weihnachtszeit stand das Familientheaterstück „Der kleine Ritter Trenk“, dessen fantasievolle Aufführung wir uns anschauten.
Ritter will er werden, der kleine Trenk Tausendschlag. Eigentlich hat der Sohn eines Bauern bei seiner Abstammung leider keine Chance. Doch er lässt sich nicht entmutigen und nimmt sein Schicksal selbst in die Hand. Und schon findet er sich wieder im Kampf gegen den finsteren Ritter Wertolt den Wüterich, gegen Drachen und gegen eine vernagelte Welt, Seite an Seite mit seiner Freundin Thekla, die sich ebenfalls gegen die starren Konventionen ihrer Zeit auflehnt. Denn nichts wäre langweiliger, als Burgfräulein zu sein und den ganzen Tag nur schöne, teure Kleider zu tragen, wenn die Welt doch voller Abenteuer ist.
Trenks Geschichte entstammt einem Kinderbuch von Kirsten Boie und die abenteuerliche Rittergeschichte über Freundschaft, Träume und den Mut, die Regeln zu ändern, zählt zu den schönsten, liebevollsten und klügsten Werken der neueren deutschen Kinderliteratur. Im Theaterstück konnten wir unsere Phantasie spielen lassen, vor allem durch die Inszenierung mit der Besetzung mehrerer Rollen, das Bühnenbild sowie die Kostüme. Viele Eindrücke beflügelten unsere Vorstellungskraft und wir klatschten begeistert Beifall am Ende.

Kooperation mit der Stadtbücherei Düren

 Neue Möglichkeiten (der Recherche) entdecken

Wer kennt es nicht? Man muss plötzlich ein Referat halten und findet im Internet nur Seiten, von denen der Lehrer vielleicht nicht so begeistert sein würde? Oder die Informationen von verschiedenen Seiten widersprechen sich sogar…

 

Im Rahmen der Lern- und Arbeitstechniken, die zu Beginn der Erzieher-Ausbildung thematisiert werden, bietet die Stadtbücherei Düren in Kooperation mit dem Nelly-Pütz-Berufskolleg Informationen für eine zielführende Recherche an. Neben vielen Fachbüchern, aktuellen Zeitschriften und weiteren Medien, wird auch die Internetrecherche thematisiert. Wie finde ich die für mich notwendigen Informationen, bei denen ich davon ausgehen kann, dass sie stimmen?

 

Neben der Recherche ist die Bücherei auch ein Ort der Inspiration für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen (Bsp. Thematisch zusammengestellte Bücherkisten, Bastelbücher, Pädagogik-Ratgeber, Berufs-Ratgeber), für das Üben von Vorlesesituationen, für das Schmökern in Romanen und nicht zuletzt auch für die Gestaltung der eigenen Freizeit durch Brett- und Videospiele, CDs, DVDs und vieles mehr. Auch weitere Hilfen für die Ausbildung können hier (vor Ort sogar kostenlos) genutzt werden: zahlreiche Helfer für Abschlüsse in verschiedenen Bereichen können das Lernen – auch in Gruppen in den dafür vorgesehenen Sitzecken – erleichtern. Interessierte erhalten weitere Informationen im Internet unter http://www.kulturbetrieb.dueren.de/stadtbuecherei/.

 

 Besuch der Stadtbücherei mit der Klasse GS13 am 31.10.2016

 

Nelly-Pütz-Berufskolleg gratuliert 370 Schülern zum erfolgreichen Abschluss

Unterschiedlichste Qualifikationen öffnen den Weg für viele Karrierechancen

 

Die Öffentlichkeit schenkt dem Abitur als dem höchsten deutschen Schulabschluss traditionell eine große Aufmerksamkeit. Doch nicht für jeden jungen Menschen ist der Weg zur sogenannten „Allgemeinen Hochschulreife“ am Gymnasium oder einer Gesamtschule der richtige. Als echte Alternative haben sich die Berufskollegs mit ihrem breit gefächerten schulischen und beruflichen Bildungsangebot schon längst etabliert, trotzdem werden sie in unserer Schullandschaft oft noch nicht deutlich genug wahrgenommen.

 

Gute Kombination: Qualifikationen für Ausbildung, Beruf oder Studium 

Auch das Bildungs- und Ausbildungsangebot am Nelly-Pütz-Berufskolleg des Kreises Düren ist gut aufgestellt und zwar für jedes Anspruchsniveau: Schülerinnen und Schüler mit einer problematischen Lern- und Schulbiografie bekommen hier z.B. die Chance, ihren Haupt- oder Realschulabschluss nachzuholen. Anderen junge Menschen, die es nach der 10-ten Klasse schon stärker in Richtung Arbeits- und Berufswelt zieht, bieten sich verschiedene Möglichkeiten, staatlich anerkannte Berufsabschlüsse – zum Teil in direkter Verbindung mit dem Fachabitur – zu erreichen. Darüber hinaus kann man seit einigen Jahren im Berufskolleg an der Zülpicher Straße Jahren auch das vollwertige Abitur mit einem zusätzlichen beruflichen Schwerpunkt absolvieren. 

 

Chancen erfolgreich genutzt für den Weg in die berufliche Zukunft

In diesem Jahr erhielten 370 Schülerinnen und Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs von ihren Klassenlehrern ihre Abschlusszeugnisse. Das bedeutet im Einzelnen: Auf schulischer Ebene absolvierten 47 junge Menschen erfolgreich das Abitur, davon 25 erstmals im Bildungsgang „Hochschulreife und Freizeitsportleiter“ sowie 22 im „Beruflichen Gymnasium Erziehung und Soziales“, 99 Schülerinnen und Schüler erhielten das Zeugnis der Fachhoch-schulreife mit einem beruflichen Schwerpunkt, 98 erreichten den Sekundarabschluss I, davon 46 mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe, 7 Jugendliche schafften den Hauptschulabschluss für die Klasse 10 und 22 für die 9-te Klasse. Auf beruflicher Ebene erreichten 68 angehende Erzieherinnen und Erzieher den Berufsabschluss, 16 Schülerinnen und Schüler erhielten ihr Zeugnis als Heilerziehungspfleger, 18 Berufsabschlusszeugnisse wurden an künftige Sozialassistentinnen und -assistenten vergeben, 26 erreichten den Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in, 15 Berufsabschlüsse wurden im Bereich der gestaltungstechnischen Assistenten (GTA) erreicht sowie 40 weitere Berufsschulabschlüsse bei den Frisörinnen und Friseurenen, den Hotel- und Restaurantfachleuten sowie den Köchen/-innen und Beiköchen/-innen. Ihnen allen herzlichen Glückwunsch und auch weiterhin alles Gute für den Weg in die Zukunft!

 

Space Invader - ein Projekt der GS13

Space Invader

Wir, die GS 13, haben am 17. Juni 2016 das Wallraf-Richartz-Museum in Köln besucht. Dort haben wir im Rahmen eines museumspädagogischen Angebotes den Künstler "Space Infamer" kennengelernt.

 

Unser Besuch in Köln war in drei Schritte aufgeteilt:

Zunächst empfing uns Fr. Hild im Museum und führte uns in die erste Etage des Gebäudes, welche sich mit den Werken Stephan Lochners und anderen K¸nstlern beschäftigt. Lochner malte das Bild "Weltgerichtsaltar". Auf diesem sieht man die klassische christliche Trennung von Gut und Böse. Uns sind vor allem die verschiedenen Monster und Dämonen aufgefallen, die diesem Bild beiwohnen. Die Monster wurden oft Tieren nachempfunden, z.B. hatten sie einen Fledermauskopf oder Flügel eines Vogels.

Im zweiten Schritt führte uns Fr. Hild in die Kreativ-Werkstatt. Dort wurde uns der Künstler "Space Infamer" vorgestellt. Dieser französische Künstler hängt seine Kunstwerke, die er dem Computerspiel "Space Invaders" nachempfunden hat, in der ganzen Welt auf. Dafür wählt er Orte aus, die wenig befahren und schwer erreichbar sind, z.B. hohe Wohnungsmauern in Innenstädten. Der Künstler möchte mit seinen Werken ein Zeichen gegen zu viel Werbung setzen und dringt in den "Public Space" ein. 

Da auch in Köln einige Bilder von "Space Infamer" hängen, durften wir drei Werke mit einer Wegbeschreibung suchen. 

 

Zuletzt durften wir ein eigenes "Pixelmonster" kreieren. Aus buntem Transparentpapier, welches in kleine "Pixel" geschnitten wurde, entstanden unsere Werke, die wir nun in der Schule aufgehängt haben. Wir hoffen, dass den Schülern die Veränderung auffällt und ermutigen sie, unsere Werke in der Schule zu suchen. 

 

Eure GS13 (Marc Körner, Mary-Jane Rieken)

 

Auf dem Weg zum Abi

Nach einer bunten Mottowoche zwischen Helden der Kindheit und den 70ern/80ern/90ern, einer Turnhallen-Übernachtung und dem heutigen Abi-Gag mit einem entschiedenen Unentschieden zwischen Schüler- und Lehrerschaft zogen unsere angehenden Abiturient/innen in den Schulfarben dekoriert los.

Vielen Dank an alle, die so tatkräftig mein Aufräumen mitgeholfen haben!

Neu in Düren? Tipps von Jugendlichen für Jugendliche

Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs erarbeiten Informationsflyer

in sechs Sprachen

Sie haben eine gefährliche und entbehrungsreiche Odyssee hinter sich. Viele sind mit ihren Familien gekommen. Einige von ihnen haben aber auch ganz allein die Risiken der Flucht hierher auf sich genommen: Jugendliche Flüchtlinge. Jetzt müssen sie sich in Düren zurechtfinden, in einer neuen Stadt, in einem anderen Kulturkreis mit einer fremden Sprache. Diese jungen Menschen bewegen viele alltägliche Fragen: Wo gehe ich hin, wenn ich gut und günstig einkaufen möchte oder einen Arzt brauche? Welche Jugend- und Freizeittreffs gibt es, um neue Leute kennenzulernen und Anschluss zu finden? Um ihnen den Start vor Ort etwas leichter zu machen, hatten mehrere Klassen eine gute Idee, die sie im Rahmen der Projektwoche in der Schule zu Beginn dieses Jahres auch in die Tat umsetzten: Sie erarbeiteten einen Informationsflyer von Jugendlichen für Jugendliche mit praktischen Alltagstipps in 6 Sprachen: Albanisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Türkisch und Deutsch.

 

Gelungene Integration durch gemeinsame Arbeit –

ein willkommener Nebeneffekt

Als Gemeinschaftsprojekt haben 7 Schülerinnen und Schüler aus der neu eingerichteten Internationale Förderklasse zusammen mit 24 Schülern aus der Berufsfachschulklasse Gesundheit und Soziales mit großem Einsatz und viel Recherche- und Übersetzungsarbeit den nützlichen Informationsflyer auf die Beine gestellt. In der Internationalen Förderklasse werden alle Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die vor allem zunächst einmal die deutsche Sprache erlernen sollen. Darunter sind auch Schüler, die als sogenannte „unbegleitete Minderjährige“ aus verschiedenen Ländern geflüchtet sind. Die Jugendlichen sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und kommen aus so unterschiedlichen Herkunftsländern wie Syrien, Türkei, Albanien, Afghanistan, Irak, Guinea und Russland.  

„Unsere Idee war in erster Linie, die Schüler der Internationalen Förderklasse mit anderen Schülern zusammenzubringen, mögliche Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und dabei zu helfen, neue Kontakte zu knüpfen. Ob das am Ende wirklich alles so funktionieren würde, wussten wir vorher auch nicht. Wir haben es einfach ausprobiert und uns auf dieses spannende Vorhaben eingelassen“, berichtet die Klassenlehrerin und Mitbetreuerin des Flyer-Projektes, Friederike Scholl. 

In Kleingruppen haben die Schülerinnen und Schüler im Laufe von knapp fünf Tagen verschiedene Orte in Düren besucht, Informationen gesammelt, Interviews geführt und gründliche redaktionelle Arbeit geleistet. Dass diese Zusammenarbeit bestens funktioniert hat, beweist schon das beachtliche Resultat: Der Flyer in sechs Sprachen. Aber auch der zwischenmenschliche Annäherungs- und Findungsprozess in der gemeinsamen Projektarbeit lief besser als angenommen. Wo am ersten Tag noch gefremdelt wurde und man sich zunächst nur vorsichtig „beschnupperte“, konnte man spätestens am dritten Tag nicht mehr unterscheiden, welcher Schüler aus welcher Klasse kommt. Da hieß es für das ganze Projektteam nur noch: „Wir – die Jugendlichen“. „Die Projektwoche war super. Ich habe neue Freunde gefunden“, freut sich Dini (17), der vor vier Monaten aus Albanien nach Deutschland gekommen ist. Eine andere Schülerin, Selin (17) aus der Berufsfachschulklasse Gesundheit und Soziales resümmiert: „Die Idee, mit beiden Klassen so etwas zusammen zu machen, war richtig gut. Anfangs hatten einige von uns nicht wirklich richtig Lust, etwas mit der anderen Klasse zu machen. Aber die Woche hat mir dann doch echt großen Spaß gemacht und auch wenn man manchmal nicht alles verstehen konnte, haben wir viel zusammen gelacht und gut zusammen gearbeitet.“ Die Flyer in 6 Sprachen gibt es als Download auf unserer Homepage: www.nelly-puetz-bk.de (GE: 01.03.16)

  

Nützlicher Ratgeber für junge Flüchtlinge

In der Projektwoche arbeitete unsere Berufsfachschulklasse in einem Projekt zusammen mit den Jugendlichen der Internationalen Förderklasse. Daraus entstanden nicht nur erste Freundschaften, sondern auch Flyer in sechs Sprachen mit wertvollen Tipps für Jugendliche, die neu in der Stadt sind. Die Dateien können hier heruntergeladen werden.

Ein herzliches Dankschön an alle Beteiligten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte!

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Arabisch.pdf
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Deutsch.pdf
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Unterricht kann Spaß machen -                                       nicht nur im Schnee, aber dort ganz besonders

Unsere angehenden Freizeitsportleiter und -leiterinnen grüßen mit ihren Lehrkräften aus dem Zillertal.

Außerschulische Lernorte                                             Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig

Im Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig in Köln hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der CK 21 und CK 22 der Oberstufe des Bildungsgangs Kinderpflege, am 16. und 17. Dezember 2015 die Möglichkeit, Lerninhalte in einer ganz anderen Atmosphäre als der Schule zu erschließen, diese zu vertiefen und anzuwenden.

 

Dieser Besuch motivierte uns, zumal wir dabei jeweils eine Grundschulklasse begleiteten. Orientiert an unserer Erfahrungs- und Erlebniswelt betrachteten wir im Dialog miteinander einzelne Kunstwerke. Wir gingen in der Ausstellung Fragen der Darstellung verschiedener Engels-Figuren sowie Portrait-Darstellungen nach. Bei der künstlerischen Umsetzung einer Monotypie und expressiven Portraits unterstützten wir die Kinder und konnten so theoretische Inhalte außerhalb der Schule praxisnah und ansprechend vermitteln.

 

Wir haben sehr viele Erfahrungen gesammelt und die gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke regen uns an, weiteres methodisches Vorgehen sowie interessante Wege der Informationsvermittlung einzuüben.

 

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ – ein sprudelndes Schaumbad

Wie in jedem Jahr präsentiert das Stadttheater Aachen auch in diesem Jahr zur Weihnachtszeit ein Familientheaterstück. Dieses Mal steht eine heitere Zauberposse nach dem gleichnamigen Kinderkultbuch "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" von Michael Ende auf dem Programm.

 

Premiere war am Freitag, 20. November 2015 und wir, die Unterstufen CK 11, CK 12, CK 13 des Bildungsgangs Kinderpflege, sahen uns die beeindruckende Inszenierung der fantasievollen Geschichte von bösen Zauberern und tierischen Rettern an.

 

Bei der Vorstellung konnten wir Zuschauer uns über eine ausgeklügelte und kurios aparte Bühnendekoration freuen. Das moderne Bühnenbild zeigte ein trockengelegtes Schwimmbad mit Sprungbrett, Stahlleiter, viele gestapelte Kisten und einen Tisch mit geheimnisvollen farbigen Gläsern und Substanzen. Am Beckenrand lungerten eine Schildkröte, ein Hai und ein Krokodil, aufgeblasene Schwimmaccessoires.

 

Leicht bedrohlich war das Ambiente der bestens ausgestatteten Experimentierküche des Zauberlabors, in dem es siedete, brodelte, zischte und knallte. Licht-, Akustik- und Musikeffekte tauchten die Szenerie in eine stimmungsvolle Atmosphäre. Das futuristische Mobiliar bot genügend Raum zum Abtauchen, Verstecken und Klettern, denn auf der Bühne herrschte ständig Bewegung. Die Schauspieler waren entsprechend aktiv und quirlig.

 

Der völlig abgedrehte und in sein Tun vertiefte Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die überkandidelte, hinterhältige und profitgierige Geldhexe Tyrannja Vamperl haben in den letzten sieben Stunden des Jahres beide ein Problem. Sie müssen noch die Hälfte ihres Jahres-Solls an Untaten vollbringen, ansonsten werden sie von dem herrlich coolen und strengen Maledictus Made persönlich gepfändet.

 

Also tun die beiden sich zusammen, den „satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“ zu brauen, der gute Wünsche ins böse Gegenteil umkehrt, allerdings gilt dieser Zauber nur bis zum Ertönen der Neujahrsglocke.

 

Diesen katastrophalen Teufelsakt wollen der eitle, naiv-romantische, neugierige und sehr akrobatische Kater Maurizio Di Mauro und der arg zerrupfte, kränkliche Rabe Jakob Krakel mit pfiffig resolutem losem berlinerischem Schnabelwerk frühzeitig beenden. Es hilft ihnen der „geräuschmachende“ Mann in der Kiste unter der Glocke (Heilige Sylvester). Er schenkt den beiden unterschätzten Gegenspielern nämlich einen gefrorenen Glockenton, den sie vorzeitig in den Punsch werfen und somit sofort die Wirkung aufheben.

 

Vom Brauen des Punsches bis zum schließlich guten Ende kurz vor Mitternacht erlebten wir einige langatmige und undurchsichtige Passagen, die zweifelsohne eingebettet waren in ein absolutes Highlight. „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ brodelte, quoll empor und strömte unaufhörlich als Gischt auf die sich in ein sprudelndes Schaumbad verwandelnde Bühne.

 

Dass aus dem höllischen Vergnügen ein himmlisches Vergnügen geworden war, hatten alle verstanden. So wurden die Schauspieler am Ende der Vorstellung auch von uns mit tosendem Applaus und0 Jubelrufen belohnt.

 

Fit in die Herbstferien

Ein Schultag ganz im Zeichen von Sport und Gesundheit!


Am Freitag vor den Herbstferien stand für unser Berufskolleg ausschließlich das Thema „Sport und Gesundheit“ auf dem Stundenplan. Da blieben denn auch die Klassentüren zu, denn von bis mittags war für alle jede Menge Bewegung, sportliche Betätigung und Spaß angesagt. 

Damit dieser Projekttag dann auch so glatt und reibungslos ablaufen konnte, hatten schon die Vorbereitungen einen ziemlich sportlichen Einsatz gefordert: Bereits Monate im Vorfeld kam das Organisationsteam rund um Jörg von der Weiden, Leiter des Bildungsganges „Freizeitsportleiter und Abitur“, bei der Erarbeitung und Planung des attraktiven und abwechslungsreichen Aktionsangebotes mehr als einmal ordentlich ins Schwitzen. Zur Seite standen ihm dabei die Schülerinnen und Schüler, welche schon im Laufe ihrer schulischen Ausbildung entsprechende Übungsleiterqualifikationen in Kooperation mit dem Kreisportbund (KSB) Düren erwerben konnten und nicht zuletzt auch alle Sportlehrerinnen und -lehrer im Hause. 

So konnten sich alle unsere derzeit rund 1200 Schülerinnen und Schüler schon im Vorfeld über die Schul-Homepage aus dem breit gefächerten Aktionsangebot einen ganz individuellen Kursplan für den Tag zusammenstellen. In diesem Fitness-Menü fanden sich selbstverständlich klassische Sportdisziplinen wie Laufen, Weitsprung, Hochsprung, aber natürlich auch die beliebten Ballsportarten Fußball, Volleyball und Basketball. Darüber hinaus standen aber noch weitere Kurse zur Auswahl, die es möglich machten, die ein- oder andere angesagte Fun- bzw. Trendsportart unter fachkundiger Anleitung einmal ganz persönlich für sich anzutesten: Ob zu den dynamischen Rhythmen des Zumba, beim geschickten Balanceakt auf der Slackline oder bei der hitzigen Torjagd im Menschenkicker – bei all diesen schweißtreibenden Aktivitäten war an den vielen frischen und strahlenden Gesichtern von Schülern und Lehrern deutlich zu erkennen, dass auch der Spaßfaktor garantiert nicht zu kurz gekommen ist. Und alle diejenigen, die es an diesem Tag körperlich doch lieber etwas ruhiger angehen wollten bzw. mussten, hatten Gelegenheit, z.B. erste Übungen im Umgang mit Therabändern zu erlernen oder sie konnten ihre Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit in einem Jonglage-Workshop erproben. Abgerundet wurde das sportliche Programm durch den Verkauf von „Healthy Food“, gesunde Bio-Äpfel und Erfrischungsgetränke zur Stärkung zwischendurch, ein begleitendes, kreatives Kunstprojekt sowie Informationsstationen zum Thema Organspende und von der Barmer GEK, die als offizieller Partner die gesamte Aktion gefördert und unterstützt hat.


Insgesamt ein gelungener, aktiver und gesunder Aktionstag, für den wir allen Organisatoren, Förderern und Beteiligten an dieser Stelle ganz herzlich danken!

Große Attraktion für viele: Heiße beats & coole moves machen das Pädagogische Zentrum zum Zumba-Center
Große Attraktion für viele: Heiße beats & coole moves machen das Pädagogische Zentrum zum Zumba-Center

Herzlich willkommen im neuen Schuljahr!

Gestaltungstechnische Assistenten / Assistentinnen (GTA) starten jetzt (auch) voll durch

Sie posieren mit ihren ersten selbst entworfenen Brillengestellen (Fach PGID) im Schulgarten und wünschen allen "Neuen" einen guten Start! Diese 20 Mädchen und drei Jungen machen eine Berufsausbildung mit Fachabitur.
Sie posieren mit ihren ersten selbst entworfenen Brillengestellen (Fach PGID) im Schulgarten und wünschen allen "Neuen" einen guten Start! Diese 20 Mädchen und drei Jungen machen eine Berufsausbildung mit Fachabitur.

Nellys Engel spenden an gemeinnützige Institutionen

Bei der Scheckübergabe an das Kinderheim St. Josef in Düren: Schulleiterin Britta Ellinghaus, Projektinitiatorin Iris Hadrossek, Heimleiter Raymund Schreinemacher, Erziehungsleiterin Angela Zillikens sowie Schülerinnen, die am Spendenprojekt teilgenommen
Bei der Scheckübergabe an das Kinderheim St. Josef in Düren: Schulleiterin Britta Ellinghaus, Projektinitiatorin Iris Hadrossek, Heimleiter Raymund Schreinemacher, Erziehungsleiterin Angela Zillikens sowie Schülerinnen, die am Spendenprojekt teilgenommen

In diesem Jahr konnten unsere Schülerinnen und Schüler insgesamt 2740,- Euro für Spendenzwecke an gemeinnützige Einrichtungen in Stadt und Kreis übergeben


Unter dem Motto „Nellys Engel“ haben sich Schülerinnen und Schüler aus verschie-denen Bildungsgängen des Nelly-Pütz-Berufskollegs im Rahmen der diesjährigen Projektwoche Anfang Februar in mehreren Projekten zusammengefunden, um sich aktiv für die gute Sache einzusetzen. „Nellys Engel“ – dahinter stehen Schülerinnen und Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs aus verschiedenen Klassen und Bildungsgängen, die sich mit viel Fleiß Engagement und Motivation einbringen, Hilfe zu bieten, wo sie vor Ort in Stadt und Kreis dringend gebraucht wird. 


„Nellys Engel“ soll aber auch in Zukunft als Überschrift und Leitmotiv für gemeinnützige Projekte und Aktivitäten des Berufskollegs an der Zülpicher Straße dienen. Hinter diesem Titel steht nicht zuletzt auch das positive Gedenken an die Namensgeberin des Berufskollegs: Nelly Pütz. Die gerade einmal 20-jährige Kindergärtnerin aus Huchem-Stammeln rettete im Sommer 1959 bei einer dramatischen Hilfsaktion an der belgischen Nordseeküste in Middelkerke zwei Kinder vor dem sicheren Ertrinken aus der tückischen Strömung, bei einem dritten Rettungs-versuch verlor sie das eigene Leben. Sie wurde für ihre selbstlose Hilfe, ihren Mut und ihr großes Opfer vom belgischen König mit den höchsten Ehrungen ausgezeichnet.


„Wir verkaufen selbstgekochte Marmelade und Lavendelbeutel für das Kinderheim St. Josef“, so lautete der Titel eines der sozialen Projekte, das im Rahmen der Projektwoche schon zum dritten Mal stattfand. In diesem Projekt gelang es den Schülerinnen und Schülern einen Gewinn von 1550,- Euro zu erwirtschaften, der nun dem Kinderheim St. Josef übergeben wurde. Mithilfe des Geldes werden hier Projekte ermöglicht, die ohne finanzielle Unterstützung nicht realisierbar wären.

Unter  dem Leitmotiv „Nellys Engel“ haben sich in diesem Jahr noch weitere Schülerprojekte zusammengefunden, bei denen ebenfalls das soziale Engagement im Mittelpunkt stand: 

So klärten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „DKMS – Deutsche Knochenmarkspende“ ihre Mitschülerinnen und -schüler über die Bedeutung und die Tragweite dieser Krebshilfe in der Schule auf – mit Erfolg: Sie konnten 249 registrierte Knochenmark-spender generieren und darüber hinaus 400,- Euro an Spenden sammeln, die vollständig an die Organisation „Deutsche Knochenmarkspende“ gingen.

Im  „Nähkästchen-Projekt“ wurden Taschen, Herzchen, Glücksvögel und weitere dekorative Gegenstände liebevoll genäht. Die Einnahmen in Höhe von 170,- Euro werden an die Kinderwohngruppe Jülich-Mersch gespendet. Schmackhafte Schokopralinen fertigte die Projektgruppe„Alles Schoko“ ausschließlich aus Fairtrade-Schokolade. Der Verkauf der köstlichen Pralinen führte zu weiteren Einnahmen in Höhe von 170,- Euro, die an die Evangelische Gemeinde Düren gespendet und hier für den Einsatz gegen Kinderarbeit auf Kakaoplantagen verwendet werden.

Das Projektteam mit dem Motto„Jute Tasche, juter Zweck“ gestaltete mit großer Begeisterung und viel Kreativität witzige Jutebeutel mit lustigen Sprüchen und geschmackvollen Bildern und konnte durch den Verkauf der Jutebeutel 450,- Euro einnehmen, die ebenfalls für einen guten Zweck gespendet werden. 

Insgesamt konnten „Nellys Engel“ somit Spenden in Höhe von 2740,- Euro zusammentragen, eine stolze Summe, die ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute kommt. Und ein vielversprechender Start für „Nellys Engel“…

Wir zeigen, dass wir "multikulti" sind!

Das Projekt mit 13 nebeneinander angeordneten Fotos von Schülerinnen und Schülern unserer Schule haben wir ins Leben gerufen, weil wir die multikulturelle Vielfalt der Schülerschaft repräsentieren wollen.

Wir wollen damit ein Zeichen gegen Rassismus setzen!

Bei uns leben und lernen täglich 19 unterschiedliche Nationalitäten friedlich miteinander, worauf wir als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" stolz sind.

Für uns ist es nicht wichtig, welche Herkunft oder Konfession jemand hat – wir sind bunt statt braun!

 

Für die SV: Julia Zachos (Schülersprecherin), Rainer Valder und Jörg von der Weiden (SV-Lehrer)


Impressionen "Street Art" und "Schulmöbelprojekt"

... so schön kann Schule sein .....


Museumpädagogische Exkursion ins Museum Ludwig

Anfang März hatten die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik Gelegenheit, mit der Kunstpädagogin Anja Hild das Museum Ludwig in Köln zu erkunden. Dort entdeckten sie gefährliche "Stubentiger", die auf Beute lauern, blaue Schweine und Kraniche, die aus Schrott zusammen-gesetzt sind. Anschließend lernten sie im Atelier zwei neue Gestaltungs-techniken kennen. Hier erklät Frau Hild gerade, wie der Druck mit sog. Styreneplatten funktioniert.

Projektwoche der Berufspraktikant_innen in der Fachschule für Sozialpädagogik

Die Erzieher_innen im Anerkennungsjahr nutzten die Projektwoche für Exkursionen, u.a. zum Förderzentrum J.E. Kiphard, einer Modelleinrichtung für Psychomotorik in Bonn, und zu der Frühförderstelle der Lebenhilfe Düren. Dort hatten sie Gelegenheit verschiedene Förderansätze kennen zu lernen und die Fachkräfte vor Ort zu befragen.

Einladung zum Tag der offenen Tür am Samstag,              7. Februar 2015

„Chancen – Leben – Lernen“, so lautet das Motto des Nelly-Pütz-Berufskollegs in der Zülpicher Straße 50 in Düren. Was es damit auf sich hat, erlebt man am besten einmal selbst: Gelegenheit dazu gibt es am Samstag, den 7. Februar:


Von 10 bis 15 Uhr öffnet das Berufskolleg für alle Besucher, Gäste und Ehemaligen die Türen. Im Mittelpunkt des Tages steht die Beratung künftiger Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern bei ihrer Suche nach geeigneten beruflichen und schulischen Perspektiven und Chancen. Dazu stellen sich die Bildungsgänge der Schule ganz individuell und persönlich vor, meist begleitet von interessanten Präsentationen, Aktionen oder Ausstellungen von Lernenden und Lehrern der verschiedenen Klassen. Darauf haben sich die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Lehrerkollegium in der vorangegangenen Projektwoche mit viel Kreativität und Engagement vorbereitet.


Das Angebot an Bildungsgängen im Nelly-Pütz-Berufskolleg umfasst die Bereiche Soziales, Gesundheit, Sport, Ernährung und Gestaltung. Es können sowohl staatlich anerkannte Berufsabschlüsse erworben werden als auch qualifizierte Schulabschlüsse und zwar vom Hauptschulabschluss bis hin zum Abitur. Und wer sich schon für das kommende Schuljahr in einem der 14 Bildungsgänge anmelden möchte, kann das noch am gleichen Tag im Sekretariat erledigen.

"Die Schneekönigin" - ein märchenhaftes Erlebnis im Stadttheater Aachen

Passend zum Adventsbeginn bot das „Stadttheater Aachen“ auch in diesem Jahr ein Familienstück für Jung und Alt an.

Das Publikum wurde auf eine Reise durch alle Jahreszeiten entführt in einem Märchen über Blumen, die im Winter blühen und darüber, dass das Böse oft so schön ist, — und auch darüber, was es bedeutet, dass man bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten.

Wir, die Unterstufen CK 11, CK 12, CK 13 und die Oberstufen CK 21 und CK 22 des Bildungsgangs Kinderpflege sahen uns die beeindruckende Inszenierung zur Premiere am 21. November und am 8. und 9. Dezember 2014 an. So kamen wir gemeinsam mit unseren Lehrerinnen in den besonderen Genuss einer modernen Variante des Kunstmärchens „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen.

Im Stadttheater Aachen begeisterten die eindrucksvolle Bühne mit bezauberndem Bühnenbild und tollen technischen Effekten und die aufwändigen Kostüme, vor allem das der Schneekönigin, sowie die Darstellerinnen und Darsteller, die mit fesselnder musikalischer Begleitung in vielfältigen fesselnden Episoden ein zauberhaftes Schauspiel präsentierten. Stets gingen sie in ihrer Rolle auf und gestalteten das Geschehen bunt und lebendig.

Fabelhafte, lustige und spannende Szenen wechselten sich ab, es wurde gesungen, getanzt und geklatscht. Alle Kinder - und auch wir - ließen sich von Beginn an von den Ereignissen mitreißen und saßen gebannt vor der Bühne.

Tosender Applaus und zwei Zugaben rundeten unseren Theaterbesuch ab, auf den wir uns schon jetzt im nächsten Jahr freuen.

Nahe an der Kunst - "Tiere" und "Engel"

Museumsbesuch der CK 21 und CK 22 in Köln

Wir, die Schülerinnen und Schüler CK 21 und 22 der Oberstufe des Bildungsgangs Kinderpflege, nahmen im Dezember an den außerschulischen Lernorten im Museum Ludwig und  Wallraf-Richartz-Museum an der Kooperation im kulturell-künstlerischen Bereich im Rahmen unserer Ausbildungmit Frau Vossen-Schilf und Herrn Schulte teil. Dabei begleiteten wir eine Grundschulklasse. Orientiert an unserer Erfahrungs- und Erlebniswelt betrachteten wir im Dialog miteinander einzelne Kunstwerke, die CK 21 zum Thema „Tiere“ im Museum Ludwig, die CK 22 zum Thema „Engel“ im Wallraf-Richartz-Museum.

Wir entdeckten unsere Kreativität und probierten unsere Ideen in der Museumswerkstatt aus. Wir schnitzten aus Seife einen Fisch und fertigten einen Engel als Monotypie. Wir Großen wie auch die Kleinen gingen die Arbeit motiviert und variationsreich an. Dabei unterstützten wir die Kinder bei der künstlerischen Umsetzung, die sich über unseren Einsatz und die Ergebnisse ebenso freuten wie die Museumspädagoginnen und alle Lehrkräfte.

Wir alle waren uns einig, dass dabei nicht nur das gemeinsame Interesse geweckt wurde, sondern auch eine Art Verbundenheit entstanden ist, an die bei späteren Museumsbesuchen angeknüpft werden kann.

Aktion gegen Rechts

Am letzten Schultag vor der Weihnachtsferien wartete die GFA 11 (Freizeitsportleiter) mit einer besonderen Aktion gegen Rechts auf: Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus

Teilnahme am Landessportfest des DFB

Nach einer starken Partie gegen das kaufmännische Berufskolleg, die leider 2:1 verloren ging, konnte sich die Auswahl im zweiten Spiel gegen die Heinrich-Böll-Gesamtschule mit 4:2 durchsetzen. Leider hat es zu einem Weiterkommen nicht gereicht, da sich nur der Gruppenerste für die nächste Runde qualifizieren konnte. 

Adventskalender-Aktion

Die Adventszeit ist nach der biblischen Überlieferung eine Zeit, in der sich das Große im Kleinen schon ankündigt. Wer mit wachen Augen durch die Welt geht, kann die Vorboten und Vorzeichen von Gottes Zukunft bereits heute erkennen.

Unter dem Motto: "Seid wachsam!" (Mk13, 33-37) gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (ES 24), der Fachschule für Sozialpädagogik (GS 11/12/13) und des Beruflichen Gymnasiums (GFA 11) eine Reihe von Kalenderblättern, die als wachrüttelnde Ausrufezeichen und hoffnungsvolle Visionen dazu anregen wollen, sich mit der Zukunft der Welt, aber auch mit ihrer eigenen Zukunft auseinander zu setzen.


Bewegte Pause

Lernen braucht Bewegung - doch Bewegung braucht Zeit und passende Gelegenheiten. Die gibt es auf dem Schulgelände seit Neuestem. Unser Förderverein hat einen Basketballkorb finanziert, der anfangs zurückhaltend, doch nun immer selbstverständlicher genutzt wird. Die nahe gelegenen Nelly-Kids haben sich schon an das gleichmäßige Ticken des Basketballs gewöhnt und lassen sich davon nicht mehr aus der Ruhe bringen. Eine offizielle Einweihung folgt alsbald.

Im europäischen Ausland lernen

Living and working in London

Praktikum in Kuopio (Finnland)

Einen ganzen Tag lang Dunkelheit, zwanzig oder dreißig Grad unter Null, aber ein Bildungssystem von besonderer Qualität und Menschen voller Herzlichkeit - all das erwartet fünf unserer Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums Erzieherin/AHR und eine Lehrerin, die im Januar zu ihrer "Expedition" nach Kuopio aufbrechen werden. In den hervorragend ausgestatteten Kindertagesstätten werden sie sicherlich von den Kindern mit "Hyvä huomenta" (Guten Morgen) begrüßt, ohne in der Landessprache antworten zu können. Aber es wird andere Wege der Kommunikation geben ...

Herbsttagung der AG Schulleiterinnen

Auch aus den entferntesten Winkeln NRWs kamen am 24. September 46 Schulleiterinnen der "AG Schulleiterinnen" im Nelly-Pütz-Berufskolleg zusammen, um sich auszutauschen, zu diskutieren, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu beraten, sich aber auch von unseren Schülerinnen und Schülern aus den Bereichen Gatsronomie und Ernährung/Hauswirtschaft verwöhnen zu lassen. Dass der Kreisdirektor Georg Beyß in Vertretung des Landrates Wolfgang Spelthahn die Runde sehr herzlich begrüßte und ein Referent des Ministeriums, Dr. Ludger Schrapper,  am Nachmittag Rede und Antwort stand, zeugte von besonderer Wertschätzung diesem Gremium gegenüber. Der Leiterin der AG, Frau Barbara Herlinger, die den Vorsitz an diesem Tag abgab, sei besonders für ihr Engagement gedankt!



Begegnung in der Natur - Fortbildung der Berufspraktikantinnen

Gleich zu Beginn ihres Berufspraktikums nahmen die Schülerinnen und Schüler der GS 32 an einer dreitägigen Fortbildung im Bildungshaus Bröltal (Lebenshilfe NRW) teil. Bereitwillig ließ sich die Gruppe auf die Spiele der Diplombiologin und Erlebnispädagogin Uta Lansing ein und zeigte immer wieder großen Teamgeist. Die eine oder der andere fand - getragen von der Gruppe -  sogar den Mut, die persönliche "Komfortzone" (Uta) zu verlassen und traute sich an ganz neue Erfahrungen heran.

Einige der zahlreichen praxistauglichen Anregungen wurden bald danach an Waldtagen, bei Ferienspielen oder Eltern-Kind-Aktionen in der Praxis eingesetzt und stießen bei den Kindern auf große  Begeisterung.

Theaterbesuch der CK21

Stadttheater Aachen

 

Der Besuch im Aachener Stadttheater stand wieder einmal am 11. Dezember 2013 für unsere Klasse an.

 

Begeistert verfolgten wir, die Schülerinnen der Berufsfachschule Kinderpflege CK 21, begeistert im Stadttheater Aachen die Inszenierung von Ottfried Preußlers Kinderbuchklassiker „Die kleine Hexe“. Es war eine überaus gelungene Aufführung, bei der einfach alles stimmte.

Die bestens aufgelegte quirlige kleine Hexe mit ihrer munteren und lebhaften Spielweise und die überaus spielfreudigen Akteure wie der Rabe Abraxas als cooler Typ im Emo-Style herausgeputzt – mit Pony vor dem Auge, Sonnenbrille auf der Nase, Chucks an den Füßen und schwarz gefiederten Ärmeln, die hinterlistige Wetterhexe Rumpumpel mit Fliegerkappe auf ihrem „Easy Rider“-Besen, der herrlich verstockt rockende Kaufmann, die kiffende Kräuterhexe Campino oder der Musikantenstadl- Showmaster als Bürgermeister beim Schützenfest verstanden es von Beginn an, mit lustigen Dialogen und Slapsticks, tollen Kostümen, einem wandelbaren Bühnenbild, besonderem Soundtrack und geheimnisvollen Licht- und Nebeleffekten die Zuschauer in die Geschichte der 127-jährigen kleinen Hexe einzuweihen und zu erfrischen. In abenteuerlichen Jahreszeit-Episoden fieberten wir mit, wie die kleine Hexe ihre Zaubertricks zusammen mit dem putzigen Raben Abraxas einübte, um für die große Hexenprüfung gut gewappnet zu sein. Sie bewährte sich als „gute“ Hexe, in dem sie gerade den Schwächeren und Ärmeren mit ihren Zaubersprüchen weiterhalf.

 

Diese missverstandene Botschaft einer „guten“ Hexe wurde in fünf Rückblicken auf der Bühne immer wieder variiert. Ein ereignisreiches Jahr begann und das Treiben der kleinen Hexe blieb nicht unbeobachtet. Die argwöhnische Wetterhexe Rumpumpel folgte ihr auf Schritt und Tritt. Da traf die kleine Hexe auf fröstelnde Holzsammlerinnen, die vom Förster verjagt wurden, auf zwei Kinder, die von Jugendlichen beim Schneemannbauen gestört wurden, auf eine arme Blumenverkäuferin, der sie helfen konnte. Und schließlich geriet sie auch noch auf ein bayerisches Schützenfest und rettete dabei den Ochsen Korbinian vor der Schlachtung. Über diese witzige Szene amüsierten sich Frau Elixmann und Frau Vossen-Schilf köstlich. Auch das Abklatschen der Hexe und Abraxas nach jeder guten Tat in Rapper-Manier machten sie schnell zum Begrüßungsritual und waren von den exaltierten Handbewegungen der Oberhexe angetan. Das junge Publikum fieberte mit in Form von Rufen, Lachen und Kommentaren aller Art.

 

Am Tag vor der Walpurgisnacht musste die kleine Hexe bestürzt feststellen, dass ihr ihre guten Taten negativ ausgelegt wurden. „Gute“ Hexen sollten Böses tun!

 

Das Finale kam unerwartet schnell. Zauberhafte Musik, ein wunderbares Tänzchen der alten Hexen, ein bisschen Abrakadabra der kleinen Hexe - schon war der Spuk vorbei. Die „gute“ kleine Hexe hatte den alten Hexen mit ihren mächtigen Hexenkünsten einen Denkzettel verpasst, indem sie ihnen das Hexen ausgetrieben hatte.

 

Das war ein wunderbarer Theatertag, den wir immer wieder gern erleben würden.

 

Museumsbesuch der CK 21 und CK22

Im Museum Ludwig erlebten wir, die Schülerinnen der CK 21 und der CK 22, im Dezember 2013 einen Einblick in die umfangreiche Sammlung des Museums Ludwig für moderne und zeitgenössische Kunst in Europa in der Ausstellung „Not Yet Titled. Neu und für immer im Museum Ludwig“ mit der großen Sonderausstellung Louise Lawler „Adjusted“.

 

 

Wir begleiteten Schülerinnen und Schüler einer dritten Grundschulklasse durch die Neupräsentation der Sammlung und besprachen ausgewählte Bilder und Skulpturen unter dem Aspekt der Darstellung des Menschen. Dabei erhielten wir Einblick auf Vertrautes wie auch Neues. Interessant war, wie sich die Sichtweise der Kinder mit unseren Ansichten harmonisch ergänzten.

 

 

Wir standen den Kindern anschließend bei der künstlerischen Umsetzung ihrer und unserer Eindrücke während der Ausstellung in einem Workshop zur Seite.

 

 

Für die Grundschulkinder wurde dabei die Begegnung mit uns zum Erlebnis. Wir freuten uns über das Lob unserer Lehrkräfte Frau Vossen-Schilf und Herrn Schulte sowie der Museumspädagoginnen hinsichtlich unseres Engagements.

 

 

Wir alle waren uns einig, dass wir das gerne bei nächster Gelegenheit wiederholen würden.

 

 

 

      

 

 

 

 

Nelly-Pütz-Berufskolleg

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